Die Umsetzung

Ivan Molotov wäre nicht Ivan Molotov, wenn er seinen Plan nicht direkt in die Tat umsetzen würde. Schon nach kurzer Zeit hatte er einen ihm bekannten russischen Unternehmer von seiner Idee erzählt, da schlug dieser auch schon ein. Das brachte Ivan in Zeitnot, denn nun mussten für die Unternehmensgründung einige Dinge vorbereitet werden. Seine eigene Firma, die Seclus GmbH, in der sein Vertrauter Sergey bereits beschäftigt war, brauchte Leute, die die Arbeit machten. Da die Arbeitnehmer der deutschen Sprache als auch der russischen Sprache mächtig sein musste, war die Auswahl nicht ganz so groß, aber auch nicht unmöglich.

Sergey war nun die treibende Kraft. Er musste nach Notare suchen, einen Steuerberater finden und wer weiß was alles organisieren. In groben Schritten war nun folgendes zu tun:

  • Gründung einer GmbH mit einem Stammkapital von 50.000 Euro oder 100.000 Euro.
  • Die Angelegenheiten mit der Ausländerbehörde für den Investor regeln.
  • Vertragsabschluss mit der Privatperson über die Beteiligung an Holzkopf GmbH & Co.KG.
  • Kommanditeinlage bei Holzkopf GmbH & Co.KG vornehmen.
  • Alle anderen Angelegeheiten regeln und einsteuern, damit das neu gegründete Unternehmen starten konnte.

Nach und nach fand Ivan Molotov immer mehr interessierte russische Unternehmer. Teils kamen sie auf Empfehlung der bereits gewonnen Investoren, teils kam sie von selbst oder eben doch aus seinem eigenen geschäftlichen Umfeld. In den Jahren 2014 bis 2016 schaffte er es 37 Investoren zu finden und an die Holzkopf GmbH & Co.KG zu binden.

Da sich alle Investoren mit 800.000 Euro an Holzkopf GmbH & Co.KG beteiligten, betrug die Gesamtsumme dann 29.600.000 Euro. Für das notleidende Unternehmen ein wahrer Geldsegen, um eben wieder auf die Beine zu kommen und notwendige Investitionen zu tätigen.