Nafri


Nafri oder die Scheinheiligkeit des Rechtsstaates

Tja, noch vor Jahresfrist wütete die Debatte um die Geschehnisse zu Silvester 2015/16. Damals wurde der Polizei sowie den Ordnungsbehörden massives Versagen vorgeworfen. Oberflächlich betrachtet konnte man den Kritikern wohl Recht geben. Wenn man mal vernünftig und strukturiert darüber nachdenkt kann man eigentlich nur noch den Kopf schütteln. Was hätte damals die Polizei am Hauptbahnhof in Köln machen können? Welche Handhabe hätte es geben können, um irgendwelche Aktionen durchzuführen? Dass der Einsatz nicht ganz so dolle war, hat die Polizei an sich zugegeben. Ich für meinen Teil konnte seinerzeit die harsche Kritik an der Polizei nicht nachvollziehen.

In erster Linie ist aber an zwei Gruppen von Menschen zu denken. An die vielen Opfer (wohl ausschließlich Frauen)und an die vielen Täter. Wie konnten so viele Täter schon fast in Gruppenekstase so viele Frauen belästigen, bestehlen und drangsalieren? Dass es das überhaupt geben konnte ist schon eine Sensation an sich.

Die Täter, soweit man es der Presse und den Medien entnehmen kann, sind, Ausnahmen bestätigen die Regel, junge Männer aus den nordafrikanischen Staaten, die hier angeblich Asyl beantragt hatten. Oftmals werden diese Asylanträge zu Recht abgelehnt, aber eine Abschiebung in die Heimatländer findet nicht statt. Die Gründe sind mannigfaltig, wenn auch nicht immer nachvollziehbar. Eine Abschiebung in einen unsicheren Staat darf sich Deutschland nicht unter die Füße holen. Die Heimatländer der Asylanten leugnen oftmals die Staatsangehörigkeit. Aus gutem Grunde, denn wer setzt sich freiwillig eine eklige Laus in den Pelz.

Und somit treiben sich in Deutschland Horden von Menschen herum, die frei agieren, Straftaten begehen können, ohne zur Rechenschaft gezogen zu werden, kriminellen Handlungen begehen und andere Menschen verletzen, demütigen und bestehlen. Und die politische Welt in Deutschland wundert sich, dass die braune Brühe langsam aber sicher wieder ans Kochen kommt. Mit dieser Art des Täterschutzes bzw. der Opfermissachtung kann man die Massen sehr gut in eine falsche Richtung lenken. Und das schafft die Politik ganz hervorragend. Ansonsten bekommen die fetten und satten Damen und Herren in den Parteien ihre faulen und trägen Hinterteile kaum mehr bewegt. Traurig!

Der Silvestertag 2016/17 wurde dann auch mit sehr großer Spannung erwartet. Und zum Glück blieb es auf Grund der Vorkehrungen, die die Polizei und Ordnungebehörden vorgesehen hatten, wohl relativ ruhig. Aus meiner Sicht ist der Polizei an dieser Stelle ein großer Dank auszusprechen, dass die Menschen, egal welcher Herkunft, am Silvesterabend feiern konnten, ohne den Auswüchsen krimineller Banden ausgesetzt zu sein.

Für mich ist nun wieder unverständlich, warum es erneut zu einer Debatte um den Polizeieinsatz gekommen ist. Der Arbeitstitel NAFRI hat die Gemüter aufgewühlt. Und zwar die Gemüter derjenigen, die lieber die (potenziellen) Täter schützen als den (möglichen) Opfern zu helfen. Es ist schier unglaublich was sich die Grünenpolitikerin Simone Peter geleistet hat. Sie tritt im Nachhinein den Opfern von vor Jahresfrist vor die Schienenbeine. Diese Dame war nicht inmitten von Hottentotten, die Frauen belästigt und bestohlen hatten.

Dieser Arbeitsbegriff, den die Polizei für die Kategorisierung der Zielgruppe an zu beobachtenden Männern ausgesucht hatte, trifft es ins Schwarze. Das ist genau der Begriff, der vor Jahresfrist scheinbar gefehlt hatte und somit einen guten Einsatz nicht möglich machte. Dieser Begriff zeugt davon, als Platzhalter für viele andere Begriffe für Gruppierungen von kriminellen und gewaltbereiten Menschen, wie es in Deutschland aussieht. Es gibt etliche Gruppierungen von in- und ausländischen Menschen, die kriminell und gewaltbereit sind.

Wie armeselig jedoch die Politik insgesamt mit den in Deutschland lebenden Menschen, die legal oder illegal die Grenzen überschritten haben, umgeht, zeigt der neueste Fall des Berlinattentäters Anis Amri. Ein scheinbar hochkrimineller Mensch ist auf freiem Fuß, kann schalten und walten wie es ihm beliebt, begeht konsequenzlos Strafttaten und hat alle Möglichkeiten sich dem Terrorismus zu widmen. Hier hat die Politik sowie der komplette Polizei- und Geheimdienstapparat versagt. Dieses Versagen hat vielen Menschen das Leben und die Gesundheit gekostet.

Immer wieder stellt sich, sobald etwas gesehen ist, heraus, was für Menschen solche Taten begehen und welchen enormen Bekanntheitsgrad diese bei den Behörden bereits haben. Aber, der Rechtsstaat macht nichts, sondern schützt und unterstützt diese Subjekte wo es nur geht. Entweder durch Untätigkeit oder sogar durch finanzielle Unterstützung. Mit dem Schutz der Täter bzw. potenziellen Täter schürt die Politik in Deutschland (und Europa) konstant die Flamme unter dem Topf mit der brauen Brühe. Rechtsradikale, Neonazis und andere fremdenfeindliche Gruppierungen profitieren immer mehr. Nicht nur in Deutschland bzw. deutschsprachigen Raum. Man muss sich nur die Entwicklung in Frankreich (Marine Le Pen) und in den Niederlanden (Geert Wilders) ansehen. Auch hier hat der jeweilige Staat durch Nichtstun die einheimische Bevölkerung mit der Überfremdung alleine gelassen. Die Ergebnisse sind mittlerweile starke politische Persönlichkeiten, die Fremdenfeindlichkeit und Fremdenhass schüren.

Und nun kommen wieder diese Gutmenschen, die die ach so vielen Flüchtlinge aus den Krisengebieten in Nahost und Nordafrika mit großem Hallo in Deutschland begrüßen (wir schaffen das, da muss man doch helfen), sich der Konsequenz dessen, was da so passiert, aber nicht bewusst sind. Wir haben viele schreckliche Bilder von sterbenden und toten Menschen gesehen. Kleine Kinder, die ertrunken am Strand liegen, weil ihr Flüchtlingsboot gekentert war, welches von skurpellosen Schleusern mit zu vielen Menschen vollgestopft wurde. Das Schließen den Grenzen (Balkanroute) war eine harte, aber notwendige Entscheidung. Man darf die einigermaßen intakte Gesellschaft (EU) nicht aufs Spiel setzen, weil in einer kleinen Region der Welt die sogenannten Großmächte und Großindustriellen ihre fiesen Spielchen spielen.

Nicht anders ist das zu beschreiben, was seit Jahren in Syrien los ist (Nordafrika und der Mittlere Osten bleiben davon mal unberührt). Syrien zerreißt sich im Bürgerkrieg. Ein Krieg, der schon lange beendet wäre, würden die Großmächte und die Großindustriellen die Geld- und Rohstoffquellen schließen und Syrien nicht weiter mit Kriegsmaterial versorgen. Ich bin ein zu kleines Lichtlein, um genau zu wissen was in Syrien abgeht und welche Grundlage der Bürgerkrieg hat, aber es ist für mich klar, dass ohne die Großmächte und die Großindustriellen die vielen Menschen nicht hätten sterben müssen.

Der IS ist das Ergebnis der Großmächte und Großindusriellen. Diese terroristische Bande konnte nur entstehen, weil sehr viel Geld im Hintergrund vorhanden war. Geld im Überfluss und die Gier derer, die dieses Geld haben wollten. Und wer darf die Suppe nun wieder ausbaden? Im Endeffekt die Menschen, die in Deutschland und Europa ein friedliches und glückliches Leben führen wollen. Die Krisenherde in Nahost/Mittleren Osten und auch in Nordafrika entstehen nur, weil es immer noch Stammeskriege gibt. Meiner Ansicht nach sollen die sich doch die Köpfe mit Keulen einschlagen. Aber das geht nicht, weil in genau diesen Ländern Rohstoffe und Öl für unser Leben lagern und schon müssen wir notgedrungen mitmischen.

Die Diskussion um den Arbeitstitel NAFRI ist nur ein kleines Element aus dem, was in der Welt los ist. Ein kleiner Stern im großen Kosmos. Und leider wird uns der Grund, warum dieser Arbeitstitel erfunden werden musste, noch lange Zeit begleiten.

Die Leidtragenden sind die vielen Opfer und die, die aus anderen Ländern zu uns gekommen sind, um hier vernünftig zu leben zu können. Es ist leicht zu sagen, dass eine Pauschalierung und Vorverurteilung in einem Rechtsstaat nicht erfolgen darf. Darauf pfeiffe ich. Wer sich in Deutschland bzw. Europa aufhält hat sich dan die Gesetze zu halten, die das Zusammenleben regeln. Wer sich nicht daran hält, muss konsequent (bereits beim ersten Mal) bestraft werden. Das gilt für einheimische Menschen, die ins Gefängnis müssen, genauso wie für Flüchtlinge und Asylanten, die beim Verstoß direkt in die Heimatländer abzutransporieren sind.

Geht nicht? Es geht nicht, diese kriminellen Menschen in die bösen Heimatländer abzutransportieren? Warum sollte das nicht gehen? Diese Menschen sind selber böse und passen in die Heimatländer, in denen Krieg und Gewalt tobt. Genau da gehören diese Arschlöcher hin. Sollen sie ihren faulen Ärsche im Krieg hinhalten, aber in Deutschland und Europa nicht andere Menschen quälen, kein Geld mit Drogenhandel und Zwangsprostitution verdienen.

Ist es nicht unglaublich, dass ein Typ wie Anis Amri auf der gleichen Stufe steht (stand) wie die Familie Beqiri? Ein Terrorist wird besser behandelt wie eine fünfköpfige Flüchtlingsfamilie, die offensichtlich komplett integriert ist, aber trotzdem vor der Abschiebung steht. Es ist unglaublich und macht den Rechtsstaat Deutschland im höchsten Maße unglaubwürdig. Es ist gelinde gesagt zum Kotzen. Darüber kann man gerne mal nachdenken was da mittlerweile passiert.

Man kann mich gerne als rechtsradikalen Menschen bezeichnen. Ich weiß, dass ich keiner bin. Ich bin aber durchaus ein Mensch der keine Angst davor auch in Deutschland die Gesetze so ausstatten zu wollen, damit kriminelle Subjekte weit weniger Rechte haben als deren Opfer. Mir ist jeder willkommen, der sich unserer Gesellschaft anschließt und sich anderen Menschen jedweder Herkunft gegenüber respektvoll verhält.

Es bleibt abzuwarten, was wir noch alles werden lesen müssen in der Zukunft.