Der 45. Präsident der USA


Und nun Mister President?

Am 20. Januar 2017 war es dann soweit. Etwas schier Unglaubliches ist tatsächlich umgesetzt worden, da es scheinbar der Wählerwille der Einwohner der Vereinigten Staaten von Amerika (USA) war. An diesem Tag wurde Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA vereidigt. Die Welt, aber auch viele Einwohner der USA sind gespaltener Meinung was die Qualitäten dieses neuen Präsidenten angeht. Die menschliche, aber auch die politische Aura dieses großkotzigen Milliardärs ist nicht jedem recht.

Wer sich erinnern kann, dem wird die Präsidentenwahl im Jahre 1980 noch gut in Erinnerung sein. Seinerzeit konnte der weltberühmte Schauspieler Ronald Reagan die Wahl gewinnen und sogar eine zweite Amtszeit anhängen. Auch damals schlugen die Wellen hoch und zur Hochzeit des Kalten Krieges und des Wettrüstens mit Atomwaffen in Europa war Ronald Reagan gar nicht gerne im Amt gesehen. Letztlich konnte dieser Präsident aber am Ende seiner 8-jährigen Präsidentschaft auf ein Abrüsten der Atomwaffen blicken und auf ein vereintes Deutschland.

Die Nachfolger, insbesondere Bill Clinton und Barack Obama, hinterlassen ein schweres Erbe hinsichtlich des Ansehens der USA in der Welt. Während Clinton nach dem Golfkrieg die Wogen glätten konnte, bewegte George W. Bush sich wie ein Blauwal und warf wieder hohe Wellen auf im Swimmingpool. Nach 8 Jahren Bush junior konnte Obama wieder etwas tun. Aber so richtig zufrieden scheinen die Leute nicht zu sein.

Ich für meinen Teil mag die Gesellschaft in den USA nicht. Es mag daran liegen, dass ich das Gesellschaftssystem in Deutschland kenne und auch schätze. Der american way of life ist genau das, was eine Gesellschaft aus meiner Sicht nicht braucht. Nicht umsonst haben die USA eine der größten Kriminalitätsraten auf der Welt. In jeder Stadt geschehen täglich Morde. Mit der Art, wie die Amerikaner ihr Leben leben, wird jeder in dem Recht bestärkt, dass nur er wichtig ist und die anderen sehen sollen wie sie fertig werden.

Unter Präsident Trump wird sich das wohl nicht ändern, sondern wahrscheinlich in die falsche Richtung weiterentwickelt: America first

Möglicherweise wird die gesamte Weltordnung mit der Präsidentschaft von Donald Trump auf den Kopf gestellt. Für einige Gebiete, in denen Krieg und Gewalt herrscht, ist es vielleicht nicht schlecht, aber Trump stellt auch die bisherigen Freundschaften in Frage und sieht Europa nicht als Partner. Sein neuer Freund heißt wohl Putin. Eine eher traurige Entwicklung.

Nun, Trump mit Putin könnte auch bedeuten, dass Europa sich neu orientieren muss. Vielleicht stärkt das die Beziehungen zwischen Europa und China. Weiß man es?

Egal, wie man im Moment von Donald Trump denkt, er beginnt nun seine Präsidentschaft und nach 100 Tagen könnte man ein erstes Fazit ziehen. Am 29. April 2017 wird der 100. Tag der Präsidentschaft sein. Es bleibt bis dahin spannend wie sich Trump hält und ob er sich überhaupt solange im Amt halten kann, ohne ein Amtsenthebungsverfahren riskiert zu haben. Mit seinen diversen Unternehmen kreuzt er jetzt schon sehr nahe am Wind.